Badezimmer einrichten: Ideen für eine gemütliche Wellness-Oase

Sei es die erfrischende Dusche am Morgen, ein ausgiebiges Schaumbad nach einem langen Arbeitstag, das tägliche Zähneputzen oder die Bart- und Gesichtspflege – wir Deutschen verbringen circa drei Jahre unseres Lebens im Bad. Da der Raum schon lange nicht mehr nur als funktionaler Ort angesehen wird, gebührt ihm eine wohnliche und gemütliche Einrichtung. Dank modernster Ausstattung und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten können Sie Ihr Badezimmer im Handumdrehen in einen Tempel des Wohlfühlens verwandeln. Wir zeigen, wie’s geht!

8 Wege, kleine und große Bäder einzurichten

1. Stauraum

Egal, wie groß Ihr Badezimmer ist – Stauraum ist ein Muss. Doch meist ist genau der nur sporadisch vorhanden. Diverse Regale und Schränke sorgen für mehr Ordnung und ein harmonisches Gesamtbild. Wie alle Badutensilien des täglichen Bedarfs ihren Platz finden, ohne dass der Raum zugestellt aussieht, verraten wir im Folgenden.

Schubladen gelten als absolute Geheimwaffen in Sachen Stauraum. Darin können Sie Medikamente und Hygieneartikel unterbringen, die nicht offen herumliegen sollen. Zudem lassen sich Kosmetika und Reinigungsmittel übersichtlich sortieren. So haben Sie in einem Waschbeckenunterschrank alles schnell zur Hand. Wohin mit all den Handtüchern? Wie wäre es mit einer schönen Leiter? Die Aufbewahrungsmöglichkeit lässt sich beliebig positionieren, betont die Vertikalen Ihres Raumes und glänzt zudem mit einem hochwertigen Aussehen. Nutzen Sie auch die Wände in der Höhe aus. Regale und Ablagen werden so gleichzeitig zum Blickfang und Raumteiler!

2. Ohne durchdachte Raumaufteilung geht es nicht

Sowohl kleine als auch große Bäder können ungemütlich wirken, wenn die Anordnung von Möbeln und Accessoires willkürlich getroffen wird. Wer sein Badezimmer behaglich einrichten möchte, sollte es in kleine, überschaubare Inseln aufteilen. So bringen Sie nicht nur Ruhe und Ordnung, sondern auch Struktur in die heimische Wellness-Oase. Markieren Sie die einzelnen Bereiche beispielsweise mit verschiedenen Badteppichen oder streichen Sie die Wände in unterschiedlichen Farben. Sie werden sehen: Im Handumdrehen wirkt der Raum gemütlich und lädt zu einem ausgiebigen Schaumbad oder Beauty-Programm ein.

3. Die richtige Beleuchtung macht’s

Egal, wie groß Ihr Bad ist – das Licht ist entscheidend! Wir empfehlen einen Mix aus Basis-, Funktions- und Stimmungslicht. Das Licht sollte in jedem Fall warm sein und für eine gemütliche Atmosphäre sorgen. Dimmbare Lichtquellen eignen sich dafür besonders gut. Diese lassen sich an die jeweilige Nutzung und Tageszeit anpassen. Damit Sie bei Ihrer Pflege- und Schminkroutine alles im Blick haben, sollte vor allem der Badspiegel gut ausgeleuchtet sein.

Wer es gern ausgefallen mag, kann mithilfe individueller Lichtkonzepte stimmungsvolle Effekte erzeugen. Ob einfarbig, mehrfarbig, mit oder ohne Farbverlauf – mit RGB-LED-Lichtbändern wird Ihr Bad zu einer echten Wohlfühl-Oase.

4. Kleines Bad, große Herausforderung

Die Gestaltung Ihres kleinen Badezimmers bereitet Ihnen Bauchschmerzen? Keine Sorge, das muss es nicht. Mit ein paar einfachen Tricks holen Sie das Beste aus dem räumlich anspruchsvollen Raum heraus. Kleine Bäder wirken größer, wenn Sie für Boden und Wände einen ähnlichen Belag verwenden. Zudem lassen helle Farben, große Spiegel und schmale Fliesenfugen das Bad luftiger erscheinen. Wer mutig sein möchte, kann in der Wohlfühl-Oase mit knalligen Farben und verrückten Mustern spielen. So rücken Sie die Raumgröße gekonnt in den Hintergrund. Achten Sie nur darauf, dass die Einrichtung trotz verschiedener Farben stimmig ist.  

5. Badezimmer-Accessoires für die persönliche Note

Mit der passenden Dekoration verleihen Sie dem Raum Charakter und steigern den Wohlfühlfaktor. Ob geflochtene Körbe, Lichterketten, kleine Vasen, verspielte Holzfiguren oder flauschige Badvorleger – die Palette an Deko-Elementen ist riesengroß. Erlaubt ist, was gefällt! Worauf Sie ebenfalls nicht verzichten sollten, wenn Sie Ihr Badezimmer einrichten: interessante Magazine, die zum darin Blättern einladen und Bilder an den Wänden.

6. Materialien, wohin das Auge blickt

Wenn Sie Ihr Badezimmer einrichten, greifen Sie unbedingt auf natürliche Materialien wie Holz, Stein und Leinen zurück. Diese haben einen entscheidenden Vorteil: Sie werten Ihr Bad auf und bilden eine perfekte Ergänzung zu kalten Fliesen und Accessoires aus Keramik. Mit einem geflochtenen Wäschekorb aus Bast, einem Badezimmerschrank aus Eichenholz, Leinen-Vorhängen und einem Seifenspender aus Stein wird Ihr Bad zu einem Ort, an dem sich jeder sofort wohlfühlt. 

7. An die Wände, fertig, los

Wenn es um die Gestaltung Ihrer Badezimmerwände geht, eröffnen sich unendlich viele Möglichkeiten. Je nach Farbton können Sie für eine andere Stimmung sorgen. Inspiration gefällig?

  • Zartes Beige und Weiß wirken edel und filigran.
  • Helles Grün sorgt für ein frisches und natürliches Raumgefühl.
  • Sandfarben kombinieren Sie am besten Ton in Ton, um eine harmonische Atmosphäre zu schaffen.
  • Verschiedene Grüntöne haben eine entspannende und beruhigende
  • Blau gilt als belebender Klassiker, der in jedes Badezimmer passt.
  • Pastelltöne an den Wänden lassen einen Raum größer und freundlicher

8. Tropen-Feeling zum Wohlfühlen  

Was unter keinen Umständen fehlen darf, wenn Sie Ihr Badezimmer einrichten: Zimmerpflanzen! Grüne und bunte Gewächse sorgen im heimischen Wellnessbereich nicht nur für einen natürlichen Look, sondern wirken sich auch positiv auf das Raumklima und Ihre Stimmung aus. Entscheiden Sie sich vor allem für Pflanzen, die das feucht-warme Badezimmer-Klima mögen. Perfekt fürs Bad: Glücksfeder, Orchidee, Aloe Vera, Farn, Bromelie und Schusterpalme.

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